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Kein Trainer, keine Punkte

SG Viernheim verliert bei der DJK Sandhofen mit 1:3

Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Stephan Klein hat am Sonntag die SG Viernheim eine Niederlage kassiert. Der B-Ligist verlor bei der DJK Sandhofen mit 1:3.

Nach 24 Minuten gingen die Gastgeber durch Michael Polte in Führung. Ein Platzverweis für die die DJK ließ die „Orangenen“ eine Stunde lang in Überzahl spielen (30.). Mit der numerischen Überlegenheit konnten die Gäste aber nichts anfangen, im Gegenteil: Wie bereits vor einer Woche bei der Heimniederlage gegen den SC Blumenau kassierten die Viernheimer in Überzahl Gegentore. Das 0:2 von Thorsten Falkner in der 70. Spielminute, konterte sechs Minuten später Sven Large. Ein Elfmetertor von Kevin Bauer acht Minuten vor Spielende zerstörte die letzten Hoffnungen der SG auf einen Punktgewinn.

Für die SG Viernheim spielten:

Rimer-Brechtel, Akdagcik, Ritter, R. Miftari, Rohland, D. Jeremic, D`Asseler, A. Jeremic (57.Large), Richter (75.E. Miftari), Berk (59.Amico).

Zweite Mannschaft: Unentschieden erreicht

Das Vorspiel bestritt die zweite Mannschaft. In der C-Klasse trennten sich die Viernheimer von der DJK Sandhofen 2 mit 1:1. Waldemar Kaierleber hatte die Gäste nach zehn Minuten in Führung gebracht. Fünf Minuten nach der Halbzeit traf Kevin-Deniz Wittmann zum 1:1-Endstand.

Text: VT
Bilder: Markus Mantei

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„Man kann von einem Schock sprechen“

Interview mit Daniel Jeremic, Spieler und Kassenwart der SG Viernheim

„Wir werden aus dem Rücktritt hoffentlich positive Energie ziehen”

Daniel Jeremic

Der Rücktritt von Trainer Stephan Klein (wir berichteten) hat die SG Viernheim aus heiterem Himmel getroffen. Immer noch ist offen, wer neuer Übungsleiter des B-Ligisten wird. Wir sprachen mit Daniel Jeremic, der als Spieler und Vorstandsmitglied in seiner Funktion als Kassenwart sowohl aus der Sicht des Spielers, aber auch des Vorstands einen Einblick in die letzten Wochen und Tage geben kann.

VT: Herr Jeremic, wie überrascht waren Sie als Spieler, aber auch als Vorstandsmitglied vom Rücktritt von Trainer Stephan Klein?

​Daniel Jeremic: Man kann von einem Schock sprechen – für die Spieler und den Vorstand. Für keinen hat sich dies ansatzweise angedeutet – zumal die Mannschaft keine schlechten Ergebnisse erzielt. Für die Spieler hat die Arbeit mit dem Trainer immer Spaß bereitet und das Training war kompetent geleitet. Ich persönlich kann für die Mannschaft sprechen und sagen, dass die Arbeit mit Herrn Klein und allen anderen Helfer sowie den Mannschaftskollegen selbst unvergleichlich gut ist, auch wenn die Äußerungen bezüglich der Trainingsbeteiligung anderes erahnen lassen. Wir verstehen uns super und werden aus dem Rücktritt hoffentlich positive Energie ziehen.

VT: Stephan Klein erklärte, der Grund seines Rücktritts sei die mangelhafte Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen gewesen. Warum war die Trainingsbeteiligung so schlecht?

Jeremic: Der Vorstand kann den Gedankenweg des Trainers nachvollziehen. Es ist nun mal so, dass einige Spieler beruflich verhindert sind – das muss man akzeptieren. Wir werden es nicht schaffen, die Spieler rund um die Uhr zu überwachen. Es geht jetzt unseres Erachtens, darum die Kader nicht mehr so strikt zu trennen: Viele wissen nicht, dass bei unserem Unterbau mit den Trainer Manuel Rühle und Heinz Beneke teilweise über 20 Spieler trainieren. Hat die erste Mannschaft verhinderte Spieler, sollte man verstärkt Leute hochziehen. Positiver Nebeneffekt ist doch, dass man ausgeglichene Trainingsgruppen hätte und sich Jungs wieder beweisen können.

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Stephan Klein tritt mit sofortiger Wirkung als Trainer der SG Viernheim zurück

Mangelhafte Trainingsbeteiligung der Grund

„Ich möchte ein Zeichen setzen“

Stefan KleinStephan Klein ist am Dienstagabend mit sofortiger Wirkung als Trainer der SG Viernheim zurückgetreten. Er reagierte damit auf die mangelhafte Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen. Im Interview mit dem „Viernheimer Tageblatt“ blickt der Übungsleiter auf sein zweites, kurzes Wirken bei den „Orangenen“ zurück.

VT: Herr Klein, erst vor der Saison haben Sie das Traineramt beim B-Ligisten SG Viernheim übernommen. Jetzt der Rücktritt. Was sind die Gründe?

Stephan Klein: Ich möchte ein Zeichen setzen. Die Trainingsbeteiligung war in den letzten Wochen mangelhaft, so konnte es einfach nicht weitergehen. Es gibt das Sprichwort: „Ohne Fleiß, keinen Preis“ und genau das trifft es. Letztlich kommt dann auch die Frage auf, warum man mehrere Kilometer zum Training fährt, wenn dort dann vier, sechs oder acht Spieler anzutreffen sind. Mit meinem Rücktritt möchte ich die Mannschaft und den Verein wachrütteln, denn im Team steckt viel Potenzial.

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