A-Ligist SG Viernheim empfängt am Sonntag die TSG 91/09 Lützelsachsen 2 im Familiensportpark West
Für A-Ligist SG Viernheim beginnt die entscheidende Phase der Saison. Noch fünf Spieltage verbleiben, um den drohenden Abstieg aus der Kreisklasse A doch noch abzuwenden und zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. Die Ausgangslage ist klar: Jeder Punkt kann nun von großer Bedeutung sein. Am Sonntag, 3. Mai, steht für die „Orangenen“ im heimischen Familiensportpark West die nächste richtungsweisende Aufgabe bevor. Um 15 Uhr gastiert dort die TSG 91/09 Lützelsachsen 2.
Daniel Jeremic
Nach dem jüngsten 1:1 beim TSV Schönau ist die Situation im Tabellenkeller weiterhin eng. Der Rückstand der Viernheimer auf den Relegationsrang, den derzeit Schönau belegt, beträgt lediglich zwei Punkte. Damit ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiterhin vorhanden. Ein Erfolg am kommenden Spieltag könnte bereits ausreichen, um in der Tabelle entscheidend Boden gutzumachen und möglicherweise auf den ersehnten Relegationsplatz vorzurücken. Gleichzeitig zeigt der bisherige Saisonverlauf, wie schwierig die Aufgabe für die Sportgemeinschaft bleibt. Erst drei Siege gelangen den Südhessen im bisherigen Verlauf der Runde. Diese Bilanz macht deutlich, warum sich die Mannschaft weiterhin in einer prekären Lage befindet. Immer wieder fehlte es in engen Begegnungen an der nötigen Konsequenz, um Spiele vollständig auf die eigene Seite zu ziehen. Nun bleibt kaum noch Zeit, diese Versäumnisse zu korrigieren. Besonders anspruchsvoll gestaltet sich die verbleibende Saison auch mit Blick auf das Restprogramm. Im Vergleich zum direkten Konkurrenten TSV Schönau warten auf die Viernheimer die schwierigeren Aufgaben. Deshalb besitzt das Heimspiel gegen die TSG 91/09 Lützelsachsen 2 eine enorme Bedeutung. Ein weiterer Punktverlust würde die Lage spürbar verschärfen, während ein Dreier neue Kräfte freisetzen und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen könnte.
In der Außenseiterrolle
Allerdings reist mit der TSG 91/09 Lützelsachsen 2 ein Gegner an, gegen den die SG Viernheim keineswegs favorisiert ist. Die Gäste gelten als unangenehme Mannschaft und haben bereits in der Hinrunde gezeigt, dass sie der Sportgemeinschaft Probleme bereiten können. Damals blieben die Viernheimer ohne echte Chance und mussten sich deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Diese Niederlage wirkt als Warnung für das Rückspiel.
Im Lager der SG Viernheim ist deshalb allen Beteiligten bewusst, dass eine klare Leistungssteigerung notwendig sein wird. Vor heimischem Publikum muss die Mannschaft von Spieletrainer Steven Schreck mit mehr Entschlossenheit auftreten, Zweikämpfe annehmen und ihre Chancen konsequent nutzen. Gerade in dieser Saisonphase zählen nicht mehr nur spielerische Ansätze, sondern vor allem Einsatzbereitschaft, Wille und Effektivität. Die Begegnung am Sonntag könnte sich damit als Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenverbleib erweisen. Gewinnt die SG Viernheim, lebt die Hoffnung auf die Relegation mit neuer Intensität weiter. Bei einem anderen Ergebnis würde die verbleibende Zahl an Spieltagen immer kleiner werden – und der Weg zum rettenden Platz deutlich schwerer. So steht für die „Orangenen“ im Familiensportpark West weit mehr auf dem Spiel als nur drei Punkte. Es geht um die letzte realistische Chance, das Saisonziel Klassenerhalt doch noch zu erreichen und die Entscheidung im Tabellenkeller weiter offen zu halten.
Die C-Junioren gastieren am Samstag um 15.30 Uhr bei der DJK Feudenheim 2. Ebenfalls am Samstag findet um 9 Uhr ein E-Junioren-Spieltag sowie um 11 Uhr ein E-und F-Junioren-Spieltag im Familiensportpark West statt.
A-Ligist SG Viernheim kann am Sonntag mit einem Auswärtssieg beim TSV Schönau auf den Relegationsplatz springen
SG Viernheim-Stürmer Julian Ferraraccio.
Der Druck ist enorm, die Ausgangslage klar definiert: Für die SG Viernheim zählt am Sonntag im Auswärtsspiel beim TSV Schönau ausschließlich ein Sieg. Nur mit drei Punkten kann der A-Ligist aus Südhessen den direkten Konkurrenten überholen und auf den Relegationsplatz springen, den derzeit noch die Gastgeber mit einem Vorsprung von zwei Zählern innehaben. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr, und die Bedeutung dieser Partie ist kaum zu überschätzen.
Sechs Spieltage vor dem Ende der Saison spitzt sich die Lage im Tabellenkeller weiter zu. Für die Viernheimer eröffnet sich nun eine möglicherweise entscheidende Gelegenheit, den direkten Abstiegsplatz zu verlassen und sich zumindest die Chance auf den Klassenerhalt über die Relegation zu sichern. Angesichts der verbleibenden Spiele könnte diese Begegnung bereits richtungsweisend sein – ein Erfolg würde neue Hoffnung entfachen, eine Niederlage hingegen die Situation erheblich verschärfen. Zusätzliche Brisanz erhält das Duell durch die Erinnerung an das Hinspiel. Damals hatte Viernheim im heimischen Familiensportpark West zwischenzeitlich mit 2:1 geführt und schien auf einem guten Weg zu sein, wichtige Punkte einzufahren. Doch die Partie kippte in der Schlussphase, am Ende stand eine bittere 2:3-Niederlage. Ein Szenario, das sich aus Sicht der Südhessen keinesfalls wiederholen darf.
Entsprechend groß ist die Anspannung vor dem Aufeinandertreffen. Intern dürfte klar formuliert worden sein, worauf es ankommt: Konsequenz über die gesamte Spielzeit, defensive Stabilität und Effizienz im Abschluss. Denn ein weiterer Rückschlag hätte weitreichende Folgen. Sollte es nicht gelingen, den direkten Konkurrenten zu bezwingen, würde sich der Abstand vergrößern und die Perspektive auf den Klassenerhalt deutlich eintrüben.
In diesem Fall müsste sich die Sportgemeinschaft ernsthaft mit einem Neuanfang in der Kreisklasse B auseinandersetzen. Genau dieses Szenario soll jedoch mit aller Macht verhindert werden. Die Partie in Schönau ist damit weit mehr als nur ein weiteres Ligaspiel-sie ist ein Schlüsselspiel im Kampf um den Verbleib in der A-Liga.
SG Viernheim gewinnt beim Tabellenletzten SC Blumenau mit 4:0 und schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf der Kreisklasse A
Mit einem überzeugenden Auswärtssieg hat die SG Viernheim im Abstiegskampf der Kreisklasse A ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Beim Tabellenletzten SC Blumenau setzten sich die Südhessen klar mit 4:0(2:0) durch und konnten dabei nicht nur drei wichtige Punkte verbuchen, sondern auch ein lange vermisstes Erfolgserlebnis feiern: Erstmals in dieser Saison blieb die Mannschaft ohne Gegentor.
Von Beginn an trat Viernheim dominant auf und kontrollierte das Spielgeschehen nahezu durchgehend. Die Gäste erspielten sich bereits in der Anfangsphase zahlreiche hochkarätige Torchancen, scheiterten jedoch zunächst an der eigenen Chancenverwertung. Trotz der spielerischen Überlegenheit dauerte es bis zur 34. Minute, ehe Daniel Jeremic den Bann brach und seine Mannschaft in Führung brachte. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Baris Unvar auf 2:0 und sorgte damit für eine beruhigende Ausgangslage zur Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Viernheim agierte druckvoll und ließ dem Gegner kaum Raum zur Entfaltung. In der 50. Minute baute Emre Gülmez die Führung weiter aus, bevor Kim-Pascal Boysen in der 65. Minute per Elfmeter den 4:0-Endstand herstellte. Defensiv zeigte sich die Mannschaft dabei ungewohnt stabil und ließ über die gesamte Spielzeit hinweg kaum nennenswerte Chancen des Gegners zu.
Die personellen Voraussetzungen waren dabei alles andere als optimal. Stammtorhüter Daniel Sopov stand nicht zur Verfügung und wurde durch Azad Aslan ersetzt, der seine Aufgabe souverän erfüllte. Zudem fehlten Andrew Schmitt krankheitsbedingt sowie Domenik Herrmann aufgrund einer Rotsperre. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft geschlossen und entschlossen.
Spielertrainer übt Selbstkritik
Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Spielertrainer Steven Schreck erleichtert über die Leistung seines Teams.
„Endlich haben wir Fußball gespielt“
lautete sein Fazit, das die insgesamt überzeugende Darbietung treffend zusammenfasste. Gleichzeitig übte er auch Selbstkritik und verwies auf ungenutzte Chancen, die ein noch deutlicheres Ergebnis möglich gemacht hätten. Mit diesem Sieg hat die SG Viernheim ihre Ausgangsposition im Tabellenkeller spürbar verbessert. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun lediglich zwei Punkte, bei noch sieben ausstehenden Spieltagen ist damit wieder alles möglich. Die nächste Gelegenheit, den positiven Trend fortzusetzen, bietet sich am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die SG Hemsbach. Anstoß ist um 15 Uhr im Familiensportpark West, wo die Viernheimer den nächsten Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gehen wollen.
Für die SG Viernheim spielten:
Aslan-Ilgüner, Hanselmann(75.Kamara), Schreck(85.Izci), Yagiz(80.Peterhänsel), Unvar, Boysen, Jeremic(65.Herzog), Gülmez(57.Ferraraccio), Kempf, Sonko.