Interview mit SG Viernheim-Trainer Christiaan Pförtner vor dem Stadtderby gegen die zweite Mannschaft des TSV Amicitia Viernheim
Auf dieses Duell freuen sich die Spieler der SG Viernheim seit dem Aufstieg in die Kreisklasse A. Am Sonntag, 11 Uhr, kommt es im Waldstadion zum Stadtderby mit der zweiten Mannschaft des TSV Amicitia Viernheim. Trainer Christiaan Pförtner sieht sein Team als klarer Außenseiter, allerdings nicht chancenlos. Der erste Saisonsieg soll her.
VT: Herr Pförtner, am Sonntag steht das Stadtderby gegen die zweite Mannschaft des TSV Amicitia Viernheim an. Wie groß ist die Vorfreude?
Christiaan Pförtner: Sehr groß. Dieses Spiel ist natürlich etwas Besonderes, das war diese Woche im Training sehr gut erkennbar. Jeder freut sich auf diese Partie, die Anspannung ist spürbar.
VT: Der Saisonstart verlief nicht wie gewünscht. Aus den ersten vier Partien hat Ihre Mannschaft nur einen Punkt geholt, ist Tabellenletzter.
Pförtner: Wir haben uns den Saisonstart auch anders vorgestellt, aber die Leistung geht in die richtige Richtung. Letzte Woche hätten wir zu Hause gegen die Spvgg. 07 Mannheim (0:1) gewinnen müssen, haben vier bis fünf sehr gute Möglichkeiten vergeben. Zudem verletzte sich unser Kapitän Selim Akdagcik, der wahrscheinlich vier Wochen wegen einer Zerrung ausfallen wird.
VT: Wer wird am Sonntag das Team als Kapitän anführen?
Pförtner: Daniel Jeremic.
VT: Gibt es weitere Ausfälle?
Pförtner: Wie bereits in der Vorwoche, werden urlaubsbedingt unsere beiden Innenverteidiger Benjamin Brechtel und Rrahim Miftari fehlen. Allerdings war das bereits in der Vorwoche der Fall und da haben wir sehr gut verteidigt. Ich sehe uns am Sonntag nicht chancenlos, doch wir sind der klare Außenseiter.
VT: Gut möglich, dass der TSV Amicitia Viernheim 2 Verstärkung aus dem Verbandsligakader erhält.
Pförtner: Wissen Sie, damit müssen wir immer rechnen, wenn wir gegen eine zweite Mannschaft spielen.
Die zweite Mannschaft der SG Viernheim bestreitet am Sonntag ihren Saisonauftakt in der Kreisklasse C. Um 12.30 Uhr empfangen die „Orangenen“ den VfB Gartenstadt 3 im Familiensportpark West.
SG Viernheim verliert bei der Spvgg. Sandhofen mit 2:5
„Selbst geschlagen“
Die SG Viernheim wartet in der Kreisklasse A weiter auf den ersten Saisonsieg. Am Sonntag unterlagen die „Orangenen“ bei der Spvgg. Sandhofen mit 2:5 (1:2).
Auch am dritten Spieltag kosteten gleich mehrere individuelle Fehler der Sportgemeinschaft Punkte. Die Führung der Gastgeber konnte Pamo Dou Samba ausgleichen (25.). Nach einem weiteren Viernheimer Patzer ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Sandhofen auf 3:1, ehe ein Treffer von Samba für Hoffnung beim SG-Anhang sorgte (63.). Beinahe wäre der Ausgleich gelungen, doch Schiedsrichter Dimitrios Stamotios entschied bei einem Tor der Südhessen auf Abseits. In den Schlussminuten warfen die Gäste alles nach vorne, spielten mit drei Spitzen und kassierten zwei weitere Gegentreffer.
„Wir haben uns einmal mehr selbst geschlagen“
bilanzierte nach der Partie ein sichtbar enttäuschter Co-Trainer Gennaro de Angelis.
„Fünf Gegentore sind einfach zu viel. So kann und wird es nicht weitergehen.“
De Angelis kündigte für die Woche eine Sitzung an. Dort werden Cheftrainer Christiaan Pförtner und er deutlich die Schwachpunkte ansprechen.
„Wir betreiben so viel Aufwand und belohnen uns einfach nicht. Schade, dass die Aufstiegseuphorie verflogen ist.“
Für die SG Viernheim spielten:
Heuser-Pankratz, Akdagcik (74.Ilgüner), Samba, Miftari (87.Umuc), D. Jeremic, D. Danielczyk, Gülmez (55.Kocaman), E. Danielczyk (64.Berk), Sabara, Brechtel.
„Sehe mich eindeutig als Trainer und nicht mehr als Spieler“
„Dankbar für die Chance als Trainer zu arbeiten“
Mit einem neuen Trainergespann geht die SG Viernheim in die neue Spielzeit. Mit Cheftrainer Christiaan Pförtner und Co-Trainer Gennaro de Angelis soll möglichst frühzeitig der Klassenerhalt gelingen. Wir sprachen mit dem Viernheimer de Angelis über seine Spielerlaufbahn, seine erste Trainerstation und die Ziele mit der SG Viernheim. Für die Chance, bei der SG Viernheim als Trainer arbeiten zu können, ist der 30-jährige
„sehr dankbar“.
VT: Herr de Angelis, seit dieser Spielzeit sind Sie Co-Trainer bei der ersten Mannschaft der SG Viernheim. Gennaro de Angelis: Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich hier meine erste Trainerstation absolvieren kann. Es macht Spaß, zusammen mit Cheftrainer Christiaan Pförtner die Spieler weiter zu entwickeln. Ich sehe in dem Team eine Menge Potenzial.