Hoffnungsschimmer zum Ende eines schwierigen Jahres

A-Ligist SG Viernheim gastiert am Sonntag beim SV Schriesheim

Winterpause kommt für SG zur rechten Zeit

Wenn am kommenden Sonntag, dem 16. November, um 14.30 Uhr das Auswärtsspiel der SG Viernheim beim SV Schriesheim angepfiffen wird, steht für die Südhessen nicht nur eine weitere Partie der Kreisklasse A auf dem Programm, sondern auch ein erneuter Versuch, das zarte Pflänzchen der Hoffnung zu nähren, das sich in den letzten Wochen langsam, aber spürbar entwickelt hat. Nur noch vier Begegnungen trennen die Mannschaft vom Beginn der Winterpause-und für die Sportgemeinschaft, die in dieser Spielzeit eine wahre Leidenszeit durchlebt, kommt diese Pause wohl zur rechten Zeit.

Mit bislang lediglich fünf Punkten aus zwölf absolvierten Spielen ziert die SG Viernheim derzeit das Tabellenende der Kreisklasse A. Nur ein einziger Sieg in der laufenden Saison, zwei Pflichtspielerfolge im gesamten Kalenderjahr 2025 – die nackten Zahlen sind ernüchternd und spiegeln die schwierige sportliche Lage wider, in der sich der Verein befindet. Dennoch ist in den letzten Wochen eine spürbare Veränderung zu erkennen. Wo zuvor Resignation und Frustration herrschten, keimen nun Kampfgeist, Teamzusammenhalt und ein vorsichtiger Optimismus auf. Ein wesentlicher Grund für diesen Stimmungswandel war der Auftritt der SG Viernheim am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten SKV Sandhofen. Zwar ging die Begegnung mit 1:2 verloren, doch die Art und Weise, wie die Mannschaft von Interimstrainer Thorsten Grün auftrat, machte Mut. Über weite Strecken zeigte das Team Einsatz, Leidenschaft und Siegeswillen-Tugenden, die in den vergangenen Monaten nicht immer konstant auf dem Platz zu sehen waren. Erst in der Nachspielzeit mussten sich die Viernheimer dem Favoriten geschlagen geben, nachdem sie bis zur 90. Minute auf einen Punktgewinn hoffen durften. Spielerisch kompakt, kämpferisch stark und taktisch diszipliniert präsentierte sich die Mannschaft deutlich verbessert.

Kämpferisch stark und taktisch diszipliniert

Besonders in der ersten Stunde des Spiels gelang es der Sportgemeinschaft, durch leidenschaftliche Laufbereitschaft und konsequentes Zweikampfverhalten das spielstarke Sandhofener Team immer wieder vor Probleme zu stellen. Erst gegen Ende der Partie, als die Kräfte sichtbar nachließen, musste man dem hohen Aufwand Tribut zollen. Dennoch stand am Ende eine Leistung, die dem Team Selbstvertrauen gab und als Maßstab für die kommenden Wochen dienen kann.

„Mit dieser Einstellung können wir gegen jeden Gegner in der Liga bestehen“

lautete das Fazit vieler Beobachter nach dem Abpfiff-ein Satz, der den Optimismus im Verein derzeit gut beschreibt. Ein weiterer Grund für den neuen Schwung ist die Rückkehr von Joel Schroth. Der Sommerneuzugang, der nach einer Rotsperre zuletzt pausieren musste, feierte am vergangenen Wochenende sein Comeback und fügte sich sofort als belebendes Element ins Team ein. Mit seiner Laufbereitschaft, seiner Übersicht und seiner offensiven Durchschlagskraft ist Schroth ein wichtiger Fixpunkt im Spiel der SG. Zwar war auch ihm nach seiner Zwangspause in der Schlussphase anzumerken, dass die volle Wettkampfform noch nicht erreicht ist, doch allein seine Präsenz auf dem Platz verlieh der Mannschaft spürbar Stabilität und Struktur.

Joel Schroth kehrte am Sonntag nach seiner Rotsperre zurück auf den Rasen und war sofort ein belebendes Element.

Stammtorwart kehrt zurück

Auch personell entspannt sich die Lage etwas. In Schriesheim wird Stammtorhüter Maximilian Samstag wieder zur Verfügung stehen. Ersatzkeeper Daniel Sopov, der gegen Sandhofen eine herausragende Leistung zeigte und sogar einen Strafstoß parierte, hat jedoch eindrucksvoll bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Ob Thorsten Grün auch wieder auf Badou Sanko zurückgreifen kann, ist noch offen, doch der Trainer zeigt sich zuversichtlich, dass Sanko nach seiner Verletzungspause bald wieder eine Option sein wird.

Für zusätzliche Aufbruchsstimmung sorgt zudem die jüngste Entscheidung auf der Trainerposition. Mit Steven Schreck übernimmt ab dem kommenden Jahr ein ehemaliger Spieler der SG Viernheim die Verantwortung als Spielertrainer. Der Angreifer, der über eine ausgeprägte Torgefahr verfügt, wird dem Team auf und neben dem Platz neue Impulse verleihen. Für Schreck ist es die erste Trainerstation seiner Laufbahn, doch seine langjährige Verbundenheit zum Verein machen ihn wahrscheinlich zur idealen Besetzung. Geplant ist, dass zur Rückrunde auch ein spielender Co-Trainer hinzukommt, um das neue Trainergespann zu komplettieren.

„Noch ist nichts verloren“

Interimstrainer und Vereinsvorsitzender Thorsten Grün blickt trotz der angespannten Tabellensituation mit Zuversicht nach vorn.

„Noch ist nichts verloren“

erklärte er in einem jüngeren Gespräch.

„Wir haben in der Rückrunde noch die Möglichkeit, den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz zu schaffen. Dafür brauchen wir aber dieselbe Einstellung wie gegen Sandhofen – Leidenschaft, Kampf und mannschaftliche Geschlossenheit.“

Die Aufgabe am Sonntag in Schriesheim wird dennoch alles andere als leicht. Der SV Schriesheim steht zwar mit Platz zehn ebenfalls im unteren Tabellendrittel, hat aber zuletzt eine stabile Form gezeigt und dürfte auf eigenem Platz als Favorit gelten. Doch genau darin sieht die SG Viernheim ihre Chance: frei von Druck, mit der richtigen Einstellung und dem Willen, die aufsteigende Formkurve zu bestätigen, will man erneut zeigen, dass man trotz der schwierigen Ausgangslage noch nicht aufgegeben hat. Die Begegnung in Schriesheim ist damit mehr als nur ein weiteres Ligaspiel-sie ist ein weiterer Prüfstein für den neuen Geist innerhalb der Mannschaft, ein Gradmesser für den begonnenen Wandel. Die jüngsten Entwicklungen innerhalb des Vereins und auf dem Spielfeld lassen zumindest erahnen, dass sich bei der SG Viernheim etwas bewegt. Und so reist das Team mit vorsichtigem Optimismus zum nächsten Gegner-in der Hoffnung, dass sich Einsatz und Leidenschaft dieses Mal auch in Punkten auszahlen.

Text & Bild: VT

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Gelebter Teamgeist als Schlüssel des Erfolgs

E1 der SG Viernheim nimmt an E-Junioren-Spieltag des SSV Vogelstang teil

Ein Tag voller Spielfreude, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung prägte das Bild am Samstag auf dem Sportgelände des SSV Vogelstang in Mannheim. Beim E-Junioren-Spieltag trafen sieben Mannschaften aufeinander, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mitten im Geschehen präsentierte sich die E1 der SG Viernheim-ein Team, das nicht nur durch sein fußballerisches Talent, sondern vor allem durch seinen ausgeprägten Gemeinschaftssinn beeindruckte.

Schon am Vormittag, als die Sonne gerade über den Platz kletterte und ein kühler Wind durch die Reihen der Zuschauer zog, war spürbar, dass die Viernheimer Mannschaft als geschlossene Einheit angereist war. Ob beim gemeinsamen Aufwärmen, beim Tragen der Ausrüstung oder in den Gesprächen am Spielfeldrand – überall zeigte sich ein starkes „Wir-Gefühl“. Die Spieler unterstützten sich gegenseitig, erinnerten sich an die Abläufe aus dem Training und stärkten sich mit ermutigenden Worten. Der Teamgedanke war von der ersten Minute an präsent und verlieh der Gruppe eine beeindruckende Geschlossenheit.

Sobald die Partien begannen, spiegelte sich dieser Zusammenhalt in jedem Spielzug wider. Kein Spieler stellte sich in den Vordergrund, kein Ball wurde eigensinnig geführt – alles war auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet. Die Pässe liefen sicher durch die Reihen, stets begleitet von kurzen Rufen, Aufmunterungen und Anerkennung untereinander. Wenn jemand einen Fehler machte, wurde nicht kritisiert, sondern sofort angefeuert: „Weiter so!“, „Super versucht!“ – Worte, die zeigten, dass Teamgeist hier nicht bloß ein Begriff war, sondern gelebt wurde.

Auch an der Seitenlinie zeigte sich diese Verbundenheit. Trainer und Betreuer beobachteten konzentriert, gaben Hinweise und lobten gezielt, während die Ersatzspieler aufmerksam das Spielgeschehen verfolgten. Kein Kind wirkte unbeteiligt, alle fieberten mit, alle fühlten sich als wichtiger Teil des Ganzen. Besonders auffällig war, wie die Spieler nach einem Tor oder einer gelungenen Aktion jubelten – immer gemeinsam, Arm in Arm, als Ausdruck echter Kameradschaft.

Selbst in herausfordernden Situationen blieb der Zusammenhalt unerschütterlich. Wenn der Gegner Druck machte oder ein Angriff misslang, reagierten die Viernheimer nicht mit Frust, sondern mit gegenseitiger Unterstützung. Diese Haltung prägte das gesamte Auftreten der Mannschaft: fair, respektvoll und solidarisch. So wurde deutlich, dass hier eine Gruppe auf dem Platz stand, die verstanden hat, dass Fußball mehr ist als das reine Erzielen von Toren-es ist ein Miteinander, ein gemeinsames Wachsen, ein Lernen im Team.

Text & Bild: VT

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„Orangene“ hoffen auf Überraschung

A-Ligist SG Viernheim empfängt am Sonntag SKV Sandhofen im Familiensportpark West

Maximilian Samstag.

Vor einer schwierigen Aufgabe steht am kommenden Sonntag, 9. November, die SG Viernheim, wenn sie im Familiensportpark West auf den Tabellenzweiten SKV Sandhofen trifft. Der Anstoß erfolgt um 14.30 Uhr, und die Ausgangslage könnte klarer kaum sein: Die Gastgeber, derzeit Schlusslicht der Kreisklasse A, gehen als deutlicher Außenseiter in die Partie. Doch wer die Viernheimer in den vergangenen Wochen beobachtet hat, weiß, dass die Mannschaft auch in schwierigen Phasen nicht aufgibt und sich mit großem Einsatz gegen den drohenden Abstieg stemmt.

Interimstrainer Thorsten Grün, der den Verein in dieser Übergangsphase sowohl sportlich als auch organisatorisch führt, muss am Sonntag erneut auf seinen Stammtorhüter Maximilian Samstag verzichten. Der Schlussmann steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung – eine Lücke, die wie schon in der Vorwoche Co-Trainer Francesco Ferraraccio schließen wird. Der erfahrene Fußballer, der selbst jahrelang aktiv zwischen den Pfosten stand, greift damit wieder selbst ein, um der Mannschaft in dieser schwierigen Situation Stabilität und Rückhalt zu geben. Bereits beim jüngsten Auswärtsspiel hatte Ferraraccio gezeigt, dass er nicht nur als Trainer an der Seitenlinie, sondern auch als Spieler auf dem Platz eine wichtige Führungsfigur sein kann.

Trainer Grün machte im Vorfeld deutlich, dass diese Lösung nur vorübergehend ist: Nach der kommenden Partie soll Samstag wieder ins Tor der „Orangenen“ zurückkehren. Für den Moment aber ist klar, dass Ferraraccio sowohl durch seine Erfahrung als auch durch seine enge Bindung zur Mannschaft eine wichtige Rolle spielt. Seine Präsenz im Tor ist mehr als eine Notlösung – sie ist ein Zeichen des Zusammenhalts im Verein und des unbedingten Willens, in dieser Saisonphase alle Kräfte zu mobilisieren.

Erfreuliche Nachrichten gibt es dagegen aus dem Feldspielerbereich: Joel Schroth steht nach abgesessener Rotsperre wieder zur Verfügung und wird dem Team damit zusätzliche Optionen geben. Gerade im Offensivbereich, wo den Viernheimern in den vergangenen Wochen oft die Durchschlagskraft fehlte, könnte Schroths Rückkehr neuen Schwung bringen. Interimstrainer Grün hat mehrfach betont, dass er auf disziplinierte und engagierte Auftritte setzt-unabhängig vom Gegner. Diese Linie will er auch gegen den Titelkandidaten aus Sandhofen fortführen.

Junioren: Zahlreiche Spieltage in der Region

Die C-Junioren sind am Samstag im Einsatz und spielen um 11 Uhr beim SKV Sandhofen. Zudem absolvieren am Samstagvormittag mehrere E-und F-Juniorenmannschaften Spieltag in der Region. Um 9 Uhr ist die F1 bei der TSG 1862/09 Weinheim, die F1 beim SV Altlußheim, die F2 beim SV Rippenweier, die E2 beim VfR Mannheim 2 sowie die E3 beim SV 98 Schwetzingen 3. Um 11 Uhr gastiert F4 bei der TSG 1862/09 Weinheim 2 sowie die E1 beim SSV Vogelstang 2.

Text & Bild: VT

 

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