„Sehe mich eindeutig als Trainer und nicht mehr als Spieler“
„Dankbar für die Chance als Trainer zu arbeiten“
Mit einem neuen Trainergespann geht die SG Viernheim in die neue Spielzeit. Mit Cheftrainer Christiaan Pförtner und Co-Trainer Gennaro de Angelis soll möglichst frühzeitig der Klassenerhalt gelingen. Wir sprachen mit dem Viernheimer de Angelis über seine Spielerlaufbahn, seine erste Trainerstation und die Ziele mit der SG Viernheim. Für die Chance, bei der SG Viernheim als Trainer arbeiten zu können, ist der 30-jährige
„sehr dankbar“.
VT: Herr de Angelis, seit dieser Spielzeit sind Sie Co-Trainer bei der ersten Mannschaft der SG Viernheim. Gennaro de Angelis: Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich hier meine erste Trainerstation absolvieren kann. Es macht Spaß, zusammen mit Cheftrainer Christiaan Pförtner die Spieler weiter zu entwickeln. Ich sehe in dem Team eine Menge Potenzial.
Am zweiten Spieltag der Kreisklasse A trennten sich am Sonntag die SG Viernheim und der FV Leutershausen 2:2 (1:1).
Im Familiensportpark West waren die „Orangenen“ die spielbestimmende Mannschaft, in Führung gingen allerdings die Gäste durch einen Treffer von Yahya Yöndemli (23.). Fünf Minuten vor der Pause konnte Omar Sabara den verdienen Ausgleich besorgen. Im zweiten Spielabschnitt waren zehn Minuten gespielt, als Oguzhan Köse die Sportgemeinschaft in Führung schoss. Doch statt in der Folge auf die Entscheidung zu drängen, zogen sich die Gastgeber zurück und kassierten nach einem Patzer von Torwart Sven Heuser durch Jakup Oztürk den Ausgleich (73.).
„Das ist eine gefühlte Niederlage“
bilanzierte SG-Trainer Christiaan Pförtner nach Spielende. Ihm habe vor allem nach dem 2:1 der letzte Siegeswille bei seiner Mannschaft gefehlt. In Schutz nahm der Übungsleiter seinen Torhüter Sven Heuser.
„Er ist ein guter Torwart. Jeder hat einmal einen schlechten Tag.“
Laut Pförtner gehe es in den kommenden Wochen darum, als Mannschaft zusammen zu wachsen und sich weiter zu verbessern.
„Nicht alles war heute schlecht. Es waren Ansätze vorhanden, die es nun auszubauen gilt. Aber natürlich hätten wir gerne das Heimspiel gewonnen.“
Für die SG Viernheim spielten:
Heuser-Pankratz (81.Altindag), Akdagcik (89.Lebsir), D. Jeremic, D. Danielczyk, E. Danielczyk, Kocaman (73.Ilgüner), Gülmez, Köse, Sabara, Brechtel.
Die SG Viernheim ist am Sonntag mit einer Niederlage in die Kreisklasse A-Saison gestartet. Bei der hoch gehandelten Spvgg. Ilvesheim unterlagen die „Orangenen“ trotz Führung mit 1:5 (1:1).
Der Aufsteiger aus Viernheim konnte nach einem berechtigten Foulelfmeter in Führung gehen. Kapitän Selim Akdagcik übernahm Verantwortung und markierte das 1:0 (20.). Nach dem Führungstreffer agierten die Gäste allerdings zu passiv und kassierten noch vor der Pause aus einer Standardsituation den laut Trainer Christiaan Pförtner
„unnötigen Ausgleich“.
In der Halbzeit forderte der Übungsleiter seine Spieler auf, mehr für die Offensive zu tun und stellte zudem sein System auf zwei Spitzen um. Ilvesheim blieb jedoch die dominierende Mannschaft und nach einem Doppelschlag war die Partie quasi entschieden. Erst recht, als SG-Spieler Rrahim Miftari nach Meckern die Ampelkarte sah. Aufgrund einer neuen Regelung wird er am kommenden Spieltag fehlen.