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Belebenes Element für die Offensive

Badou Sonko ein Hoffnungsschimmer beim abstiegsbedrohtem A-Ligisten SG Viernheim

Starke Pässe und viele Laufwege

Badou Sonko

Die sportliche Lage beim abstiegsbedrohten A-Ligisten SG Viernheim bleibt angespannt. Ein Sieg, ein Unentschieden und vier Niederlagen prägen bislang die Bilanz im Kalenderjahr 2026 – Zahlen, die die schwierige Situation der Mannschaft im Tabellenkeller deutlich widerspiegeln. Inmitten dieser durchwachsenen Phase richtet sich der Blick jedoch verstärkt auf einen Spieler, der nach längerer Pause wieder zur Verfügung steht und neue Impulse ins Offensivspiel bringt: Badou Sonko.

Nach einer verletzungs-und privatbedingten Abwesenheit in der Vorrunde ist Sonko inzwischen wieder fester Bestandteil des Teams und sorgt vor allem im Angriffsspiel für neue Dynamik. Seine Rückkehr wird innerhalb der Mannschaft als wichtiger Faktor im Kampf um den Klassenerhalt gesehen. Besonders auffällig ist dabei seine Spielweise, die von Übersicht, Laufstärke und mannschaftsdienlichem Verhalten geprägt ist. Immer wieder sucht Sonko mit präzisen Pässen den besser postierten Mitspieler und versucht, das Spiel nach vorne zu strukturieren.

Wie bedeutend seine Rolle für die Offensive der Viernheimer inzwischen ist, zeigte sich eindrücklich am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen SC United Weinheim. In einer Partie, die letztlich mit 3:5 verloren ging, setzte Sonko ein wichtiges Zeichen. Beim zwischenzeitlichen 1:1 eroberte er energisch den Ball und leitete unmittelbar den Angriff ein. Mit einem gezielten Zuspiel bediente er Spielertrainer Steven Schreck, der den Ball entschlossen im Netz unterbrachte. Die Szene unterstrich nicht nur Sonkos Spielverständnis, sondern auch seine Fähigkeit, entscheidende Momente einzuleiten.

Auffällig ist zudem seine enorme Laufbereitschaft. Sonko ist sowohl im Mittelfeld als auch im Angriff nahezu auf dem gesamten Spielfeld präsent, beteiligt sich an Defensivaktionen ebenso wie an Offensivvorstößen und schließt damit wichtige Lücken im Spiel der SG Viernheim. Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem wichtigen Bindeglied zwischen den Mannschaftsteilen. Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass seine mannschaftsdienliche Spielweise auch Grenzen hat. In manchen Situationen könnte ein direkter Abschluss oder mehr Eigeninitiative zusätzliche Gefahr für das gegnerische Tor bringen. Er sieht oft den besser postierten Mitspieler, doch manchmal wäre ein schneller Abschluss die bessere Wahl.

Stark als Vorlagengeber

Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung zusätzlicher Offensivimpulse. Mit bislang 31 erzielten Treffern stellt die SG Viernheim eine der schwächeren Angriffsreihen der Liga. In der aktuellen Phase des Abstiegskampfes ist daher jede kreative und spielerische Verstärkung von großer Bedeutung. Sonko kann dabei eine Schlüsselrolle einnehmen – vor allem als Vorlagengeber, der Chancen vorbereitet und das Spieltempo bestimmt. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass ihm in dieser Saison bislang noch kein eigener Treffer gelungen ist. Angesichts der verbleibenden acht Partien gewinnt seine Formkurve weiter an Bedeutung. Die Hoffnung im Umfeld der SG Viernheim richtet sich darauf, dass Sonko nicht nur als Antreiber und Vorbereiter fungiert, sondern auch selbst torgefährlicher wird. Der Abstand zu den rettenden Plätzen ist gering genug, um noch eine Wende zu ermöglichen, doch dafür bedarf es konstanter Leistungen und individueller Akzente. So bleibt Badou Sonko in einer schwierigen Saisonphase einer der wenigen Lichtblicke. Seine Rückkehr bringt Struktur und Bewegung ins Spiel der Viernheimer-Qualitäten, die im engen Rennen um den Klassenerhalt den entscheidenden Unterschied ausmachen könnten.

Text & Bild: VT

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Letzte Chance für die „Orangenen“

A-Ligist SG Viernheim muss am kommenden Sonntag beim Tabellenletzten SC Blumenau gewinnen, um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben

Für den A-Ligisten SG Viernheim spitzt sich die Lage im Abstiegskampf der Kreisklasse A dramatisch zu. Am kommenden Sonntag steht für die Mannschaft aus Südhessen eine Partie an, die bereits im Vorfeld den Charakter eines Endspiels angenommen hat. Am 12. April gastieren die Viernheimer beim Tabellenletzten SC Blumenau, Anstoß ist um 15 Uhr. Die Ausgangslage lässt dabei kaum Interpretationsspielraum zu: Nur ein Sieg hält die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben.

Acht Begegnungen stehen in der laufenden Saison noch aus, rechnerisch sind somit noch 24 Punkte zu vergeben. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt aktuell fünf Zähler. Diesen belegt derzeit der TSV Schönau, auf den die SG Viernheim zudem am 26. April in einem direkten Duell treffen wird. Rein mathematisch scheint die Situation damit noch offen, doch ein genauerer Blick auf das Restprogramm verdeutlicht die prekäre Lage der „Orangenen“. Die Mannschaft um Spielertrainer Steven Schreck sieht sich in den verbleibenden Partien mit einem äußerst anspruchsvollen Spielplan konfrontiert. In den letzten fünf Begegnungen warten Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, darunter der aktuelle Spitzenreiter, der Zweitplatzierte sowie weitere Teams aus dem oberen Mittelfeld. Angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen erscheint es wenig wahrscheinlich, dass aus diesen Spielen entscheidende Punkte gewonnen werden können. Die Konsequenz daraus ist eindeutig: Die nötigen Zähler müssen in den verbleibenden, vermeintlich machbaren Partien eingefahren werden-allen voran im Duell mit dem Schlusslicht.

Dramatisches Hinspiel

n der Hinrunde siegte die SG am 12. Oktober 2025 durch ein Tor von Julian Ferraraccio (Bild) in der Nachspielzeit mit 3:2.

Gerade deshalb kommt der Begegnung mit dem SC Blumenau eine Schlüsselrolle zu. Der Tabellenletzte hat bislang eine schwierige Rückrunde hinter sich und alle sieben Spiele nach der Winterpause verloren. Dennoch trennt beide Mannschaften lediglich ein Abstand von zwei Punkten, was die Brisanz der Partie zusätzlich erhöht. Ein Sieg der Gastgeber würde die SG Viernheim weiter in Bedrängnis bringen, während ein Erfolg der Viernheimer die Ausgangslage zumindest vorübergehend verbessern könnte.

Ein Blick auf das Hinspiel zeigt, wie eng die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams sind. Am 12. Oktober 2025 setzte sich die SG Viernheim nur knapp mit 3:2 durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Julian Ferraraccio erst in der Nachspielzeit, was die Partie zu einem nervenaufreibenden Erlebnis machte. Eine ähnlich dramatische Entscheidung würden die Verantwortlichen der SG Viernheim am kommenden Sonntag gerne vermeiden. Im aktuellen Saisonabschnitt zählt jedoch weniger die Art und Weise des Erfolgs als vielmehr das Ergebnis.

„Es zählt nur ein Sieg“

Innerhalb der Mannschaft ist das Bewusstsein für die Bedeutung der Partie klar vorhanden. „Es zählt nur ein Sieg“, lautet die nüchterne Einschätzung aus dem Umfeld des Teams. Ein weiterer Punktverlust würde die ohnehin schwierige Situation erheblich verschärfen und die Chancen auf den Klassenerhalt drastisch reduzieren. In diesem Fall müssten die Planungen für die kommende Saison in der Kreisklasse B konkreter werden.

Die Begegnung beim SC Blumenau wird somit zu einem Wendepunkt für die SG Viernheim. Sie entscheidet darüber, ob die Mannschaft weiterhin im Rennen um den Verbleib in der Kreisklasse A bleibt oder ob der Blick endgültig zur Kreisklasse B gerichtet werden muss. Die Ausgangslage ist eindeutig, der Druck entsprechend hoch. Für die „Orangenen“ bietet sich am Sonntag die letzte realistische Gelegenheit, das Ruder noch einmal herumzureißen und neue Hoffnung im Abstiegskampf zu schöpfen.

Das Restprogramm der SG Viernheim (15.)

Sonntag, 12. April: 15 Uhr, Auswärtsspiel gegen den SC Blumenau (16.)

Sonntag, 19. April: 15 Uhr, Heimspiel gegen SG Hemsbach (9.)

Sonntag, 26. April, 15 Uhr, Auswärtsspiel gegen TSV Schönau (14.)

Sonntag, 3. Mai, 15 Uhr, Heimspiel gegen TSG 91/09 Lützelsachsen 2 (7.)

Sonntag, 10. Mai, 15 Uhr, Auswärtsspiel gegen SKV Sandhofen (2.)

Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr, Heimspiel gegen SV Schriesheim (8.)

Montag, 25. Mai, 15 Uhr, Auswärtsspiel gegen TSG 1862/09 Weinheim 2 (4.)

Sonntag, 31. Mai, 13 Uhr, Heimspiel gegen SC 1910 Käfertal 2 (1.)

Text & Bild: VT

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Ein letztes Ziel für die Identifikationsfigur

Daniel Jeremic will „seiner“ SG Viernheim zum Klassenerhalt in der Kreisklasse A verhelfen

Daniel Jeremic (Bild, links) und Badou Sonko.

Bei der SG Viernheim richtet sich in der entscheidenden Phase der Saison vieles auf eine prägende Persönlichkeit: Daniel Jeremic. Während der Verein in der Kreisklasse A seit Jahren mit fehlender Konstanz auf und neben dem Platz zu kämpfen hat, übernimmt ausgerechnet ein Routinier erneut Verantwortung-mit dem klaren Ziel, den Klassenerhalt zu sichern.

Die sportliche Situation der „Orangenen“ ist angespannt. Der vorletzte Tabellenplatz spiegelt die Schwierigkeiten wider, mit denen die Mannschaft in den vergangenen Jahren konfrontiert war. Häufig wechselnde personelle Konstellationen und fehlende Stabilität im sportlichen Bereich haben dazu beigetragen, dass sich keine nachhaltige Entwicklung einstellen konnte. Für viele Spieler war die SG Viernheim offenbar lediglich eine Station, ohne tiefere emotionale Bindung zum Verein. Gerade in solchen Phasen wird deutlich, wie wichtig Identifikationsfiguren sind, die Verantwortung übernehmen und den Verein auch in schwierigen Zeiten tragen.

Eine solche Identifikationsfigur verkörpert Daniel Jeremic in besonderer Weise. Der Mittelfeldspieler gilt nicht nur als erfahren und verlässlich, sondern auch als jemand, der sich voll und ganz mit seinem Verein identifiziert. Sein Engagement beschränkt sich dabei nicht allein auf den aktiven Spielbetrieb. Auch im Nachwuchsbereich ist Jeremic tätig und bringt als Jugendtrainer jungen Spielern die Grundlagen des Fußballs näher. Diese enge Verbindung zur SG Viernheim macht seine wiederholten Comebacks umso bemerkenswerter.

Pluspunkte: Übersicht, Spielverständnis und Erfahrung

Bereits in der vergangenen Saison, als der Abstieg bedrohlich nahe rückte, kehrte Jeremic ins Training zurück, um der Mannschaft zu helfen. Dass er jedoch auch in der laufenden Spielzeit erneut eingreifen würde, war keineswegs selbstverständlich. Ein Rückschlag folgte Ende Oktober 2025, als er sich in einem Heimspiel eine Verletzung am Jochbein zuzog. Für viele hätte ein solcher Vorfall das endgültige Aus bedeutet. Doch Jeremic entschied sich anders. Noch vor wenigen Wochen stellte er sich sogar in den Dienst der Mannschaft, indem er als ehemaliger Torhüter zwischen den Pfosten aushalf. Bis auf ein frühes Gegentor zeigte er dabei eine überzeugende Leistung und unterstrich einmal mehr seine Vielseitigkeit und seinen Einsatzwillen.

Am vergangenen Wochenende kehrte Jeremic schließlich wieder auf seine angestammte Position als Feldspieler zurück. Beim 2:2-Unentschieden gegen den SV Sandhofen stand er nahezu über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und absolvierte 89 Minuten. Auch wenn ihm naturgemäß etwas an Antrittsschnelligkeit fehlt, gleicht er dies durch Übersicht, Spielverständnis und Erfahrung aus. Zudem präsentierte er sich konditionell in bemerkenswerter Verfassung, was ihn auch im Vergleich zu jüngeren Mitspielern konkurrenzfähig macht.

Spielertrainer Steven Schreck zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem erneuten Einsatz seines Routiniers und betonte dessen Bedeutung für die Mannschaft.

„Es freut mich, dass er auf dem Platz steht. Er hilft uns ungemein mit seiner Erfahrung“

erklärte Schreck und brachte damit die Wertschätzung innerhalb des Teams zum Ausdruck.

Klassenerhalt weiter möglich

Für die SG Viernheim geht es in den verbleibenden Spielen nun um alles. Der Klassenerhalt ist weiterhin möglich, erfordert jedoch eine geschlossene Mannschaftsleistung und den unbedingten Willen, die Liga zu halten. Gerade in dieser entscheidenden Phase kommt Spielern wie Daniel Jeremic eine Schlüsselrolle zu. Seine Haltung und sein Einsatz verkörpern genau das, was dem Verein in der Vergangenheit oft gefehlt hat.

Sollte es der SG Viernheim gelingen, den Abstieg in die Kreisklasse B noch abzuwenden, wäre dies nicht nur sportlich von großer Bedeutung. Es wäre zugleich ein würdiger Abschluss für eine Karriere, die in besonderer Weise mit dem Verein verbunden ist und die zeigt, welchen Unterschied echte Identifikation im Fußball machen kann.

Text & Bild: VT

 

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