„Wir werden die Regelung kippen“

Spielertrainer Steven Schreck und Co-Trainer Marc Hanselmann werden in Zukunft gemeinsam auf dem Spielfeld stehen

Co-Trainer Marc Hanselmann

Angesichts der angespannten sportlichen Situation hat sich die SG Viernheim zu einer grundlegenden personellen Anpassung entschieden. Spielertrainer Steven Schreck wird künftig gemeinsam mit Co-Trainer Marc Hanselmann aktiv auf dem Spielfeld stehen. Die bisherige Regelung, wonach einer von beiden die Mannschaft von der Seitenlinie aus betreut, wird damit aufgegeben.

Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten sportlichen Rückschläge. Nach zwei vermeidbaren Niederlagen hat sich die ohnehin angespannte Lage im Abstiegskampf weiter verschärft. Seit Monaten kämpfen die „Orangenen“ um den Klassenerhalt, doch die letzten Ergebnisse haben die Zweifel an einer erfolgreichen Rettung wachsen lassen. Der Handlungsdruck ist entsprechend hoch. Noch vor wenigen Wochen hatte sich ein anderes Bild ergeben. Beim überraschenden 4:3-Erfolg im Stadtduell gegen TSV Amicitia Viernheim 2 zeigte die Mannschaft eine starke Leistung. In dieser Partie standen sowohl Schreck als auch Hanselmann in der Startelf und trugen aktiv zum Erfolg bei. Die Betreuung von der Seitenlinie übernahm damals Vereinsvorsitzender Thorsten Grün. Dennoch wurde diese Konstellation im Anschluss als Ausnahme bezeichnet.

In den darauffolgenden Begegnungen kehrte die Mannschaft wieder zur ursprünglichen Aufgabenteilung zurück. Beim Heimspiel gegen den FV Leutershausen, das mit 1:2 verloren ging, saß Hanselmann außerhalb des Spielfelds, während beim 2:4 gegen den VfB Gartenstadt 2 Schreck die Rolle an der Seitenlinie übernahm. Die erhoffte Stabilisierung blieb jedoch aus, sodass nun ein Umdenken erfolgte.

Keine personellen Kompromisse mehr

„Wir werden die Regelung kippen“

erklärte Schreck mit Blick auf die neue Vorgehensweise. Ziel sei es, in der entscheidenden Saisonphase die bestmögliche Mannschaft auf den Platz zu bringen. Die jüngsten Auftritte hätten gezeigt, dass personelle Kompromisse nicht mehr infrage kommen.

„Mit dem Vereinsvorstand ist das Vorgehen bereits besprochen“

stellte der Spielertrainer klar. Thorsten Grün werde wieder die Betreuung an der Seitenline übernehmen. Die Maßnahme kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Am kommenden Sonntag, 29. März, empfängt die SG Viernheim um 15 Uhr den SV Sandhofen im Familiensportpark West. Die Bedeutung dieser Begegnung ist kaum zu überschätzen. Nur mit einem Heimsieg bleibt die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt realistisch bestehen. Bereits ein Unentschieden könnte die Situation erheblich verschärfen und auch das Minimalziel, den Relegationsplatz zu erreichen, in weite Ferne rücken lassen.

Vor diesem Hintergrund setzt die SG Viernheim nun konsequent auf maximale Qualität auf dem Platz. Die gleichzeitige Rückkehr von Schreck und Hanselmann in die Startformation soll zusätzliche Stabilität und Erfahrung bringen. Ob diese Maßnahme die erhoffte Wirkung zeigt, wird sich bereits im richtungsweisenden Duell gegen den SV Sandhofen zeigen.

Text & Bild: VT

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